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Fast jeder hat eine, fast niemand denkt über den Herstellungsprozess nach: Armbanduhren gehören zu den meist getragenen Fashion Accessories. Wer sich einmal in eine Uhr verliebt hat, legt sie nur ungern wieder ab. Was aber, wenn das tägliche Lieblingsstück in seiner Herstellung viel Leid für Mensch, Natur und Tier verursacht? Ist es da nicht viel schöner eine nachhaltige und faire Alternative zu haben, die zudem auch noch schick und elegant aussieht? Wir hätte da was:
Waffeln? Hat jemand Waffeln gesagt? Uns läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn wir an frische und knusprige Waffeln mit Erdbeeren und Ahornsirup denken. Aber einen Moment mal, hier geht es ja um Mode und nicht um unser Lieblingsfrühstück. Macht aber gar nichts, denn der Begriff Waffeln bezieht sich in diesem Falle auf das Muster unsereres neuesten Fair Fashion Favorites. Die Rede ist vom Waffelmusterpullover des Berliner Modebrands Philomena Zanetti, der vor zwei Wochen den Weg in unser Le Shop Vegan Sortiment gefunden hat.
Sobald jemand das Wort Ökomode hört, möchte er doch einfach am liebsten davonlaufen. Ökomode, das klingt wie gefilzte Pantoffeln und Jutekleidung, wie Wurzelgemüse und geschmacklose Kopfbedeckungen. Es klingt spießig, langweilig, hässlich und vor allem unbequem. Ökomode hat einen Spaßfaktor von -100 und vermittelt uns das Gefühl, dass nachhaltig leben und konsumieren, ein Rückschritt in die Vergangenheit ist. Dabei ist natürlich der ursprüngliche Begriff von Ökomode, nämlich ökologische Kleidung völlig richtig gewählt, denn es handelt sich um umweltfreundlich produzierte Oberteile und Hosen.
Die Worte Nachhaltigkeit und Fairtrade fallen in der Regel häufig mit dem Begriff Slow Fashion zusammen, der im Prinzip die Philosophie der gesamten grünen Branche zusammenfasst. Slow Fashion, als Alternative zu Fast Fashion, stellt eine Verlangsamung der Textilproduktion und des Konsums von Kleidung dar, um langfristig Ressourcen zu sparen und Leid zu vermeiden.